‒ Sein 604-Seitiger 15-Zeiliger wurde in Istanbul in mit schwarzer und roter Schrift plus Goldrahmen auf kräftigem Papier gedruckt,
ebenfalls in Istanbul hat man diesen muṣḥaf in Atlas-Größe gedruckt,
in Iran 1965
in Deutschland gab es eine wohlfeile schwarz+rote Ausgabeund in Indonesien hat man ihn ständig einfarbig nachgedruckt (erweitert um das Lang-ḍamma-Zeichen).
Von 1944 bis 1975 hat Šamarli den 522seitigen MNQ (ab den 50ern mit den Q52-Zeichen) verlegt.
Hier zwei halbe Seiten aus dem 522er,
links nach den afro-arabischen Regeln Q52,
rechts im Original, nach Osm.Und hier mit Worterklärungen, in Bairût verlegt ‒ Orthographie Q24

Hier ist der Koran nach Osm, erschien zu MNQs Lebzeiten in Kairo
(bei Muṣṭafā al-Bābī al-Ḥalābī)
hier ist ein Blatt los, man erkennt trotzdem den Anfang von Baqara

Bis heute erlebt der von al-Ḥaddād zeilenidentisch nachgeschriebene ägyptische 522-Seiten-muṣḥaf Neudrucke ‒ in allen Größen, in Plastik- und Karton-Einband, mit Reißverschluss und ganz bunt. Er ist unter dem Verleger als Šamarlī berühmt und bei Ägyptens Armen bis heute beliebt.

Über zehn verschiedene Verleger haben in Kairo seine 522 Seiten nachgedruckt, in den 1930ger u.a. ʻAbd al-Ḥamīd Aḥmad Ḥanafī und das Innenministerium.
Hier sieht man, dass MNQ ‒ vielleicht mit Ausnahme der ersten und letzten Seiten ‒ nur ein paar Mal alles geschrieben hat, die Verleger daraus viele unterschiedliche Fassungen zauberten.

manchmal handlich und preiswert ‒ von ʿAlī Yūsuf Sulaimān 1956 in Kairo

1966 könnte er zum letzten Mal in Kairo nachgedruckt worden sein Wie volkstümlich die Ausgabe auf 521 Seiten (plus Titelblatt) in Ägypten immer noch ist, erkennt man daran, dass KFC ʿUṯmān Ṭaha erst bat die Lesung ad-Dūrī und dann auch Ḥafṣ auf 522 15-zeilige Seiten zu schreiben.
Hier die letzte Seite nebeneinander:

und hier die erste nach den beiden Schmuckseiten neben der entsprechenden Seite aus dem Kairiner Druck von 1911:

Aus einer Ausgabe mit schwarzen und roten Madd-Zeichen
Eine Ausgabe mit 17 Zeilen je Seite, 485 Seiten ‒ die letzte Sure steht auf S. 486, weil das Titelblatt mitgezählt wird ‒ wurde in Damaskus von Dār al-Fikr und al-Muʾassasat al-ʿIlmīya 1960 auf 486 Seiten farbbedrucktem Glanzpapier auf Glanzpapier "edel" (ohne Angabe des Kalligraphen), 1969/70 in Deutz in wattiertem Plastikumschlag preiswert veröffentlicht, sowie 1981 in Kairo von ʿAbdalʿizz ʿAlī Mursi herausgebracht.
Die Orthographie folgte der KFA 1952, auf den ersten zehn Seiten, enthalten die Zeilen mehr Wörter als die 522seitige Vorlage; das wurde dem Verleger zu viel: die meisten Seiten enthalten 17 Originalzeilen je Seite (der der 15 des Originals).

1311/1898 soll Dāʾirat al-Maʿārif in Hyderabad al-Qurʾān al-Karīm von ihm herausgebracht haben.

























